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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Mon, 18 May 2026 02:40:28 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 02:40:28 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://katechese.bistum-wuerzburg.de/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-70781</guid><pubDate>Sun, 22 Feb 2026 19:43:18 +0100</pubDate><title>„Die Taufe beginnt mit einer Entscheidung“</title><link>https://katechese.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/die-taufe-beginnt-mit-einer-entscheidung/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung lässt sieben Erwachsene zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu – Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche an Ostern</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Insgesamt drei Männer und vier Frauen aus sechs Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg möchten in die katholische Kirche aufgenommen werden. Bischof Dr. Franz Jung erteilte ihnen am Sonntag, 22. Februar, im Würzburger Neumünster die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Der Bischof salbte ihnen dazu die Hände mit Katechumenenöl und segnete sie. Nach mindestens einem Jahr der Vorbereitung werden sie an Ostern oder in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.</p><p>„Danke für Ihren Weg, danke, dass Sie den Ruf gehört haben, ihm gefolgt sind und sich in der Taufe Gott anschließen wollen“, sagte Bischof Jung und wünschte den Männern und Frauen Gottes Segen für ihren weiteren Weg. Vertreter der Heimatpfarreien der Taufbewerber legten vor dem Bischof Zeugnis ab, dass die Katechumenen den Kontakt zur Gemeinde suchen und sich in Glaubensfragen unterweisen lassen. Sie überreichten dem Bischof jeweils Empfehlungsschreiben für ihre Bewerber. Diese kommen aus Aschaffenburg, Bad Kissingen, Eisingen, Hösbach, Kreuzwertheim und Lohr am Main.</p><p>Die Geschichte des blinden Bettlers Bartimäus passe wunderbar zur Geschichte des Gläubig-Werdens, sagte Bischof Jung in seiner Predigt: „Am Schicksal eines Menschen wird dargestellt, wie das geht mit dem Weg der Bekehrung, der Berufung, der Erleuchtung.“ Bartimäus sitze am Rand, das Leben ziehe an ihm vorbei. „Wann hatten Sie das erste Mal den Eindruck, dass das Leben gefühlt an Ihnen vorbeigeht?“, sagte der Bischof zu den Taufbewerberinnen und Taufbewerbern. Doch dann höre Bartimäus von Jesus, und in seinem Herzen erwache eine Sehnsucht. „Wann haben Sie das erste Mal von Jesus gehört?“ Bartimäus erfahre zunächst Widerstand, solle still sein und sich in sein Schicksal fügen, fuhr der Bischof fort. Auch Gläubige müssten sich mit anderen Menschen und Meinungen auseinandersetzen.</p><p>Doch Jesus bestehe darauf, dass man Bartimäus zu ihm bringe. „Wann haben Sie zum ersten Mal den Ruf Jesu gehört und gemerkt, dass Sie gemeint sind?“ Dabei gehe es darum, dem Leben eine Wende zu geben. Die Taufe beginne mit einer Entscheidung. „Hab nur Mut, steh auf“, sage Jesus zu Bartimäus – zugleich das Motto des Deutschen Katholikentags, der in diesem Jahr in Würzburg stattfindet. Doch es gehörten auch Menschen dazu, die einen auf dem Weg begleiten und unterstützen, wandte sich der Bischof an die Familien und Begleiter der Taufbewerber. „Was willst Du, dass ich dir tue?“, diese Frage von Jesus an Bartimäus gab der Bischof den Bewerbern mit auf den Weg. „Was will ich eigentlich, wenn ich Jesus nachfolge? Will ich zu einer Gemeinschaft gehören, habe ich einen inneren Halt gefunden? Es ist immer wieder gut, sich diese Frage zu stellen. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie in Christus einen Halt, eine Gemeinschaft und einen Trost haben.“</p><p>Auf unterschiedlichen Wegen haben die Bewerberinnen und Bewerber zur katholischen Kirche gefunden. Sie habe vor zwei, drei Jahren begonnen, „Kopfkissengespräche“ mit Gott zu führen, erzählte eine Frau. Anhand „vieler kleiner Puzzleteile“ habe sie die Erfahrung gemacht, dass Gott mit ihr kommuniziere. „Ich habe erkannt, dass ich nicht nur ein Mensch unter vielen bin.“ Auf ihrem Weg habe sie gelernt, sich Gottes Führung und seinen Gesetzen anzuvertrauen. „Glauben ist nicht nur Wissen, sondern lebendiges Vertrauen“, sagte sie. Diese Haltung habe ihr inneren Frieden und Orientierung geschenkt. Nun wolle sie Teil einer Gemeinschaft werden, in der sie auch ein geistliches Zuhause finden könne. Eine junge Frau erzählte, wie sie nach einigen schwierigen Lebensphasen wieder angefangen habe, sich mit der Bibel zu befassen, daraus Kraft zu schöpfen und zu beten. „Ich habe gemerkt, dass ich wieder in Frieden mit mir komme.“ Ein Mann erzählte von dem atheistischen Umfeld, in dem er aufgewachsen sei. Durch das Beispiel eines Arbeitskollegen habe er zum ersten Mal erfahren, was es bedeute, ein Christ zu sein. Doch erst später habe er sich, angeregt durch einen seiner Lieblingssänger, mit dem Buch Kohelet befasst. „Je mehr ich gelernt habe, desto mehr hat es mich überzeugt.“ Es sei der Moment gekommen, in dem er erkannt habe: „Gott liebt uns.“ Nun fühle er sich zum ersten Mal in seinem Leben „vollständig“.</p><p>2025 hatte Weihbischof Paul Reder im Auftrag von Bischof Jung zwei Frauen und acht Männer zu Taufe, Firmung und Eucharistie zugelassen.</p><p class="text-right"><em>sti (POW)</em></p><p>(0926/0210; E-Mail voraus)</p><p><em><strong>Hinweis für Redaktionen:</strong> Fotos abrufbar im Internet</em><br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Berichte</category><category>Bischof Franz Jung</category><category>Katechese</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61283</guid><pubDate>Wed, 18 Sep 2024 11:15:31 +0200</pubDate><title>Glaubensweg der Hoffnung</title><link>https://katechese.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/glaubensweg-der-hoffnung/</link><description>Unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ lädt das Heilige Jahre 2025 alle Gläubigen ein, sich auf einen geistlichen Pilgerweg zu machen. Ein Baustein dafür ist der „Glaubensweg der Hoffnung“. Auf sechs Etappen werden Lebenssituationen betrachtet, in denen Hoffnung aus dem Glauben gefragt ist. Ziel ist es, zu den Kernfragen des Lebens einen eigenen Standpunkt zu finden, um gestärkt und hoffnungsvoll weiterzugehen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Glaubenswege sind in Kooperation mit der Erzdiözese Bamberg entstanden. Sie können als reale Wege z.B. in der Natur gegangen werden. Die Hoffnungsorte in den Pastoralen Räumen, die im kommenden Jahr in der ganzen Diözese entstehen sollen, bieten sich gut als Start- oder Zielpunkt an.</p><p>Die Materialien für die Wege werden an alle pastoralen Mitarbeitenden in den Pastoralen Räumen über die Dekanatsbüros verteilt. Das Material beinhaltet einen Schuber mit einem Kartenset mit allen Texten und einen Flyer mit Hinweisen zur Durchführung und Gestaltung für die Veranstaltenden und ein Kartenset für Teilnehmende, welches auch auf der Homepage zum Hl. Jahr (pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de) heruntergeladen werden kann.</p><p>Der Fachbereich Katechese aus Würzburg lädt gemeinsam mit der Stelle für Sakramentenpastoral in Bamberg zu zwei Online-Vorstellungsterminen ein. Diese führen in das Konzept der „Glaubenswege der Hoffnung“ ein, erklären das Arbeiten mit den Materialien und bieten Raum für Austausch und Fragen.</p><p>Termin 1:<br />Di, 15.10.2024, 19:30 - 20:30 Uhr - <a href="https://erzbistum-bamberg.webex.com/erzbistum-bamberg/j.php?MTID=m96ea83df94126d2a44cadbcd62e40852" target="_blank" rel="noreferrer">https://erzbistum-bamberg.webex.com/erzbistum-bamberg/j.php?MTID=m96ea83df94126d2a44cadbcd62e40852</a></p><p>Termin 2:<br />Do, 17.10.2024, 10:00 - 11:00 Uhr - <a href="https://erzbistum-bamberg.webex.com/erzbistum-bamberg/j.php?MTID=m46f30dca93e8d2e7d832a1171eadd405" target="_blank" rel="noreferrer">https://erzbistum-bamberg.webex.com/erzbistum-bamberg/j.php?MTID=m46f30dca93e8d2e7d832a1171eadd405</a></p><p>Eine Anmeldung ist nicht nötig.</p>]]></content:encoded><category>Katechese</category><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54511</guid><pubDate>Mon, 27 Feb 2023 15:55:00 +0100</pubDate><title>„Danke, dass Sie diesen Weg gehen“</title><link>https://katechese.bistum-wuerzburg.de/aktuelles/nachrichten/na-detail/ansicht/danke-dass-sie-diesen-weg-gehen-1/</link><description>Bischof Dr. Franz Jung lässt neun Erwachsene zu Taufe, Firmung und Eucharistie zu – Aufnahme in die Gemeinschaft der Kirche an Ostern</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Würzburg</strong> (POW) Insgesamt neun Männer und Frauen aus sieben Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften der Diözese Würzburg möchten in die katholische Kirche aufgenommen werden. Bischof Dr. Franz Jung erteilte ihnen am Sonntag, 26. Februar, im Würzburger Kiliansdom die Zulassung zu Taufe, Firmung und Eucharistie. Der Bischof salbte ihnen dazu die Hände mit Katechumenenöl und segnete sie. Nach mindestens einem Jahr der Vorbereitung werden sie an Ostern oder in der Osterzeit in ihren Heimatgemeinden in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen.</p><p>Bischof Jung begrüßte die Taufbewerberinnen und -bewerber sowie ihre Begleiter am Siebenarmigen Leuchter im Mittelgang. Vertreter der Heimatpfarreien der Taufbewerber legten vor dem Bischof Zeugnis ab, dass die Katechumenen den Kontakt zur Gemeinde suchen und sich in Glaubensfragen unterweisen lassen. Sie überreichten dem Bischof jeweils Empfehlungsschreiben für ihre Bewerber. Diese kommen aus Bad Kissingen, Bad Brückenau, Hösbach, Margetshöchheim, Schweinfurt und Würzburg. „Als Christ wird man nicht geboren, zum Christsein muss man sich entscheiden“, sagte Bischof Jung. Diese Entscheidung sei ein großer Moment: „Sie erinnert uns an unseren eigenen Weg und an die Frage: Warum hast du dich für Christus entschieden? Ich freue mich, dass Sie heute da sind. Danke, dass Sie diesen Weg gehen.“ In einer Prozession zogen die Katechumenen dann mit ihren Begleitern hinter dem Bischof in den Kiliansdom.</p><p>In seiner Predigt betrachtete Bischof Jung die Geschichte von der Heilung des Gelähmten. Dieser wird von vier Männern zu Jesus gebracht, indem sie ihn auf einer Liege durch ein Loch in der Decke in den Raum hinablassen. Füreinander zu glauben und einander zu tragen sei das Schönste, das man in einer Gemeinschaft erfahren könne, sagte der Bischof. „Jeder von uns hat Phasen im Leben, wo er von anderen mal getragen werden muss. Ich sage heute allen Dank, die Sie auf Ihrem Weg bislang begleitet, die Sie getragen und die stellvertretend für Sie geglaubt haben.“ So wie die vier Männer im Evangelium, denen die Menge den Weg zu Jesus verstellt, seien auch jene, die neu nach dem Glauben fragen, eigene Wege gegangen. Diese seien oft sehr ungewöhnlich. „Der eine oder die andere ist dann eben wie im Evangelium durchs Dach gekommen.“ Wichtig sei das Ziel, zu Christus zu kommen: „Nur wer Christus begegnet, ist im Leben, bei dem verändert sich etwas.“</p><p>„Jesus konfrontiert uns mit der Wahrheit unseres Lebens“, fuhr der Bischof fort. Wenn Jesus zu dem Gelähmten sage „Deine Sünden sind dir vergeben, steh auf“, dann gehe es nicht nur um die äußere Heilung, denn „die meisten Lähmungen im Leben kommen aus dem Herzen“. Das könne eine vergessen geglaubte Schuldgeschichte sein, die einen irgendwann einhole, das Scheitern von Zukunftsplänen, Krankheit oder ein Unfall. Viele heilige Leben hätten auf dem Krankenbett begonnen. „Wo hängt es in meinem Herzen und wer könnte mir helfen, wieder einen Schritt zu tun?“, sagte Bischof Jung. „Christus konfrontiert uns mit der Wahrheit unseres Lebens. Er hilft uns, diese Wahrheit anzunehmen, und er bringt uns wieder auf die Beine. Er hilft uns zu gehen.“ An Wallfahrtsorten gebe es oft Erinnerungsstücke wie beispielsweise Krücken an schlimme Zeiten im Leben, die durch die Begegnung mit Christus verwandelt wurden. „Jeder von Ihnen hat wahrscheinlich so ein ,Erinnerungsstück‘ in seinem eigenen Glaubensweg“, sagte der Bischof. Bei der Taufe bekämen sie eine Kerze als Erinnerung an den Moment der Erleuchtung – die Begegnung mit Christus. „Bewahren Sie diesen Moment, wo Sie Christus begegnet sind, als kostbares Erinnerungsstück für Ihren eigenen Glaubensweg.“</p><p>Auf unterschiedlichen Wegen haben die Bewerber zur katholischen Kirche gefunden. Die Taufe sei für sie die Fortsetzung ihrer Verbindung mit Christus und seiner Botschaft, sagte eine Frau. Nach Jahren des Nachdenkens fühle sie sich nun dazu bereit. „Ein Leben ohne Jesus Christus macht für mich keinen richtigen Sinn“, erklärte ein junger Mann. Jesus sei der Weg und die Wahrheit, sagte ein anderer Mann: „Diesen Weg will ich nun beschreiten.“ Sie habe sich in den Sommerferien mit Ministrantinnen angefreundet und deren Gruppenstunden besucht, erzählte eine junge Frau: „Das war sehr schön für mich. Jetzt möchte ich den Glauben näher kennen lernen und den Weg zu Christus finden.“ Eine Frau erklärte: „Mein Mann ist katholisch, meine Familie ist katholisch, meine drei Kinder sind katholisch, sie sind mittlerweile Ministrantinnen. Aber ich habe bisher noch gar nichts davon gehabt.“ Sie habe sie bislang immer begleitet. „Ich finde es richtig, dass ich jetzt auch zur Kirche dazugehören möchte. Und ich hoffe, ich darf das auch bald.“</p><p>2022 hatte Bischof Jung zehn Frauen und einen Mann zu Taufe, Firmung und Eucharistie zugelassen.</p><p class="text-right">sti (POW)</p>]]></content:encoded><category>Katechese</category><category>Liturgie (bitte nicht löschen!)</category></item></channel></rss>